Kosten & Versicherung

Schulgeld - Auszubildende welche ihren Wohnsitz im Kanton Bern haben und welche noch keinen Abschluss auf Sekundarstufe ll haben bezahlen kein Schulgeld. Für ausserkantonale Bewerber kann eine Kostengutsprache bei den zuständigen Behörden des Wohnsitzkantons beantragt werden. Eine Bewilligung des Antrages muss vor Ausbildungsbeginn vorliegen. 

Grundlage hierzu ist die Interkantonale  Berufsfachschulvereinbarung(BFSV). Für alle anderen  Bewerber wird ein Schulgeld erhoben (Art.32 BBV) welches sich nach den in der Berufsfachschulvereinbarung jährlich neu festgelegten Beitragssätzen richtet. Weitere Informationen erhalten sie unter: 

 

 

 

Kosten für persönliche berufsnotwendige Beschaffungen

Für persönliche Aufwendungen kann von jedem Lernenden ein Kostenbeitrag erhoben werden. Dieser Geldbetrag wird zum Beispiel für Arbeitskleidung, den Einkauf von Lernunterlagen, Werkzeug, Material und Kopien für Ausbildungsprojekte oder für die Durchführung von Exkursionen verwendet. Die Kosten beziehen sich ausschliesslich auf Aufwendungen für die berufspraktische Ausbildung an der TFS. Der Betrag variiert je nach Beruf und Lehrjahr und wird jeweils zu Semesterbeginn durch eine Zahlungsaufforderung an den Auszubildenden bzw. an die Erziehungsberechtigten erhoben. Der genaue Betrag wird jeweils zu Jahresbeginn für das kommende Schuljahr bekannt gegeben.

Richtkosten für persönliche berufsnotwendige Beschaffungen

 

Beruf

Abschluss

Jahre

Kosten

Uhrmacher

EFZ

4

Fr.        5'500.—

Uhrenarbeiter

EBA

2

Fr.        1'500.—

Mikromechaniker

EFZ

4

Fr.        1'500.—

Mikrozeichner

EFZ

4

Fr.           700.—

Elektroniker

EFZ

4

 Fr.         3'500.—

Mechanikpraktiker

EBA

2

Fr.        1'000.—

Konstrukteur

EFZ

4

Fr.          700.—

Polymechaniker

EFZ

4

 Fr.        1‘500.—

Produktionsmechaniker

EFZ

3

 Fr.        1‘200.—

 

 

 

Kantonale Ausbildungsbeiträge (Stipendien & Darlehen)

Die Ausbildungsförderung ist ein bildungspolitisches Instrumentarium zur Verbesserung der Chancengleichheit. Die Beiträge stellen eine subsidiäre Förderung der Ausbildung bei Bedürftigkeit dar und sind in erster Linie vom Einkommen und Vermögen der Eltern und anderer Verpflichteter abhängig. Gesuche werden mithilfe eines online Formulars gestellt. Weitere Informationen erhalten sie unter https://www.bkd.be.ch/de/start/dienstleistungen/foerderung-und-unterstuetzung/ausbildungsbeitraege.html 

Spendengelder aus der Privatwirtschaft

Etwaige Spendengelder, welche von Verbänden und Firmen zugunsten der Auszubildenden zugesprochen werden, werden im Rahmen der Spendervorgaben von der TFS verwaltet und gegebenenfalls an die Auszubildenden bzw. deren Erziehungsberechtigte weitergegeben. Diese Spendengelder dienen in erster Linie als Beitrag für die Deckung der persönlichen berufsnotwendigen Beschaffungen.

Versicherung

Alle Lernenden der TFS sind während der Vertragsdauer durch die SUVA gegen Betriebs- und Nichtbetriebsunfall  versichert. Vorfälle müssen unverzüglich dem Sekretariat der TFS gemeldet werden.